ESG & Nachhaltiges Investieren

Mit Schroders für ertragreiche Verantwortung und verantwortungsvollen Ertrag

Verantwortungsvolles Investieren bei Schroders

Nachhaltiges Investieren mit ESG-Faktoren:
Umwelt, Soziales, Unternehmensführung

ESG steht im Englischen für Economic, Social und Governance – drei Kriterien, die als Investmentansatz den Faktor Nachhaltigkeit in die Geldanlage integrieren: Denn im Fokus stehen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

  1. Beim Aspekt Umwelt liegt der Schwerpunkt auf Programmen zum Reduzieren von Treibhausgasen oder Investitionen in erneuerbare Energien. Auch Umwelt- und Sozialstandards bei Produktion und Service betrachtet dieser Teil der ESG-Kriterien.
  2. Der Teil Soziales legt sein Augenmerk auf die Bedingungen für Arbeitnehmer und die Praxis von Geschäftspartnern und Lieferanten: Stehen diese für Toleranz, Akzeptanz und eine nachhaltige Zusammenarbeit ein?
  3. Im dritten Bereich, der Unternehmensführung, richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Thema Transparenz und Kriterien wie Pressefreiheit oder freie Kapitalmärkte.

Nicht nur wegen drängender globaler Probleme aus allen drei Bereichen sollte Nachhaltigkeit und nachhaltiges Investieren einen hohen Stellenwert erhalten: Unternehmen, die nach ESG-Kriterien arbeiten, haben auch die Chance auf bessere Ergebnisse als traditionell wirtschaftende.

Bei Schroders hat nachhaltiges Investieren seit 1998 einen hohen Stellenwert – den Chief Executive Officer Peter Harrison auf den Punkt bringt:

Schlagworte wie Klimawandel, Rohstoffknappheit, Bevölkerungsexplosion oder gescheiterte Unternehmenskonzepte haben nachhaltiges und verantwortungsvolles Investieren im Bewusstsein der Anleger ganz weit nach oben gebracht. Wir bei Schroders sind überzeugt, dass Unternehmen mit starkem Umweltbewusstsein und einem Ethos im Sozialen und der Unternehmensführung bessere Ergebnisse für unsere Kunden erzielen können.

ESG bei Schroders seit 1998

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ESG-Lösungen von Schroders

Wer als Unternehmen Umwelt- und Sozialkriterien außer Acht lässt und zudem verantwortungsvolle Unternehmensführung vernachlässigt, setzt sich erheblichen Risiken aus: Denn nicht nur der eigene Ruf kann dauerhaft leiden, auch finanziell ergeben sich ernsthafte Konsequenzen: Nach der Ölkatastrophe mit der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko hatte sich der Kurs von BP innerhalb weniger Tage halbiert. Ähnliches gilt für den Absturz der VW-Aktie nach Bekanntwerden der Diesel-Manipulationen. Strafzahlungen von 3,6 Milliarden US-Dollar kamen bisher auf die fünf in den Libor-Skandal verwickelten Banken zu.

Natürlich sind dies drastische Beispiele, die nicht alle Tage passieren. Doch das heißt nicht, dass sich Risiken für Vermögens- und Reputationsschäden nicht auch aus zunächst als vernachlässigbar erscheinendem Verhalten ergeben können. Dazu zählen etwa

  • Datenschutz und Datensicherheit (nicht) gewährleisten
  • Existenzsichernde Mindestlöhne (nicht) zahlen
  • Modelle zur Steuervermeidung (nicht) anwenden
  • Klimarisiken (nicht) berücksichtigen

Dies sind nur vier und nicht abschließende Punkte, die zeigen: ESG-Risiken sind ganz reale Risiken, die im Grundsatz jedes Unternehmen treffen können.

Nachhaltigkeit bei Schroders: Unsere Stärken

ESG-Kriterien in unser Denken und Handeln einzubeziehen, gründet sich auf drei wesentliche Stärken:

  1. Integration: Wir integrieren Nachhaltigkeitskriterien in unsere Investments. Denn wir wissen, wie grundlegend sie sich auf die Entwicklung eines Unternehmens auswirken – sowohl kurz- wie längerfristig.
  2. Analyse: Wir untersuchen, wie und wie stark Unternehmen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen. Diese Daten fließen in unsere Finanzanalysen ein, was wiederum unser Verständnis zur angemessenen Bewertung eines Unternehmens vertieft.
  3. Engagement: Wir nehmen unsere Verantwortung als Aktionäre ernst. Daher stehen wir in regem Austausch vor allem mit solchen Unternehmen, die den ESG-Ansprüchen nicht im gewünschten Umfang entsprechen.

Außerdem messen wir aktiv, was unser Handeln im Einzelnen bewirkt.

So betten wir Nachhaltigkeitskriterien in unsere Unternehmens- und Anlagekultur ein:

  • Portfolios duchsuchen wir gezielt nach schwacher Nachhaltigkeitsleistung.
  • Wir setzen unseren Schroders-eigenen Leitfaden für nachhaltige Anlagen aktiv ein.
  • ESG-Analysten schulen Finanzanalysten in ESG-bezogenen Themenfeldern.
  • Die Erkenntnisse unserer ESG-Analysten fließen direkt in unsere unternehmenseigene globale Research-Datenbank ein (GRiD, Global Research Investment Database).
  • Nicht zuletzt stärken wir unsere „interne Nachhaltigkeitsbilanz“ durch Audits und Veröffentlichungen, um die Kenntnisse auf aktuellem Stand zu halten.

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