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60 Sekunden zur Wachstumsdelle in Europa

Investment-Stratege Daniel Lösche erläutert die Faktoren, die bisher das Wachstum in Europa nach unten gezogen haben.

12.07.2018

Nachdem die Eurozone 2017 eine starke Wachstumsdynamik gezeigt hat, verlief das Jahr 2018 bisher eher enttäuschend.

Neben den saisonalen Effekten wie der Grippewelle und dem kaltem Wetter zu Beginn des Jahres hat insbesondere der schwächere Handel das Wachstum nach unten gezogen.

Schaut man sich die Handelsbilanz genauer an, ist zu erkennen, dass die Exporte nach Asien und nach Großbritannien recht deutlich zurückgegangen sind. Dies ist teilweise auf die Unsicherheit durch den anhaltenden Handelsstreit und den Brexit zurückzuführen.

Bisher ist es allerdings noch zu früh, von einer nachhaltig negativen Tendenz für 2018 zu sprechen.

So war im April eine Erholung in der Exportentwicklung mit Asien zu beobachten, auch wenn die Exporte nach China weiter abgenommen haben.

Zudem stimmt uns die stabile Nachfrage innerhalb der Eurozone zuversichtlich. Jedoch ist aktuell ein positiver Impuls notwendig, um den Markt weiter nach oben zu bringen.

Dieser könnte nun von der anstehenden Berichtsaison kommen, da die fundamentale Verfassung der Unternehmen nach wie vor gut aussieht und wieder Potential für positive Überraschungen besteht.


Die hierin geäußerten Ansichten und Meinungen stammen von Daniel Lösche und stellen nicht notwendigerweise die in anderen Mitteilungen, Strategien oder Fonds von Schroders oder anderen Marktteilnehmern ausgedrückten oder aufgeführten Ansichten dar.